Kommt drauf an. Wenn man Spass daran hat, dass einem evtl. die Sicherheitsleute zuschauen - und bald darauf die ganze Internet-Gemeinde - dann schon...
Was tun mit Erotik-Heftchen, die ihre Aufgabe erledigt haben? Klar, die können ins Altpapier wandern und die alte Dame von gegenüber noch ein bisschen erschrecken.
Viel besser: Schüchterne schnipseln daraus Konfetti. Mutige gehen in die Offensive und werkeln daraus Kunst.
Über gehackte E-Mail-Konten im Internet wollte die Mainzer Redaktion berichten, allerdings hatte der Sprecher des Berichts - statt "Phishing" - etwas ganz anderes im Sinn:
UPDATE: Die ZDF Redaktion in ihrer Stellungnahme: "Ein faux-pas, und ganz sicher keine Freud'sche Fehlleistung". (Ver-)Sprecher Elmar Bartel erklärt: "Ich hatte in meinem Kopf irgendwie die Begriffe 'Philister' oder 'Sophisticated' mit 'Phishing' in Verbindung gebracht. Die klangliche Nähe hat mir da wohl einen Streich gespielt. Auch beim Einlesen war es mir nicht aufgefallen."
Ob's wohl wirkt? Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge und ein Placebo kann auch die gewünschte Wirkung entfalten. Wie auch immer: Hauptsache es schmeckt.
Nachdem der Kanzlerkandidat ganz zu Anfang noch ihn rausholte - aber das nur in der Satire Zeitschrift Titanic -, werden jetzt im Endspurt die Titten sprechen, nein singen, lassen. Bei wem wirkt's?
Wenn einem was gefällt, dann darf man das auch sagen. Man darf es vor sich hin pfeifen, dichten und singen. Dann kommt vllt sogar ein Produzent vorbei, ist begeistert vom Song und nimmt einen unter Vertrag.
So geschehen in Belgien und jetzt der Platz No 2 der Hitparade. Worum es im Song geht? Um eine gewisse Art erotischen Schuhwerks, auch bekannt unter dem Namen "Take me home and fuck me!" Boots. Aber hört doch selbst, hier die Hymne zu den Stiefelchen:
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