Das sagt jedenfalls ein Kanadischer Professor und findet das auch ganz ok so.
"Wir begannen unsere Untersuchung mit der Suche nach Männern um die 20, die bisher noch keine Pornos konsumiert haben sollten. Wir konnten keine finden." sagt Simon Louis Lajeunesse von der Universität Montreal.
Erforschen wollte der Wissenschaftler die Wirkung von Pornografie auf die Sexualität und wie sie die Wahrnehmung von Männern und Frauen formt. Dazu hätte es allerdings männlicher Porno-Jungfrauen bedurft.
In Ermangelung der gewünschten Untersuchungsobjekte widmete sich Lajeunesse intensiv einer kleinen Menge von 20 Studenten, allesamt bekennende Porno-Konsumenten, und erkannte folgendes:
90% aller Pornos werden im Internet angeschaut
Single Männer sehen 4x mehr Erotikvideos als liierte
Porno Konsum bewirkt keine krankhafte Sexualität
"Gewalttäter", so der Professor, "brauchen keine Pornographie, um gewälttätig zu sein. Wenn Pornographie die Macht hätte, die man ihr häufig unterstellt, müsste man Homosexuellen lediglich heterosexuelle Filme zeigen, um ihre sexuelle Orientierung zu ändern."
Über die Untersuchung:
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